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Herrenchiemsee Festpiele

Kritiken zu den Herrenchiemse Festspielen 2017

… Nach diesem Beginn allein, der Orchestereinleitung zu Bachs „Johannes-Passion“ wie dem ersten Choreinsatz, könnte man das Münster auf der Insel Frauenchiemsee verlassen, durch das nun von den Tagestouristen verlassene Idyll wandeln, völlig beseelt von diesem einem Ausruf, der in einem einzigen Wort kündet von Hingabe, Hoffnung, Sehnsucht und Verzweiflung. Aber da kommt noch was …

Süddeutsche Zeitung, 20.07.2017


… So wird der Abend zu einem facettenreichen, einmaligen Erlebnis von hoher musikalischer Qualität. (…) Es passt alles an diesem Sommerabend für ein Publikum, das elegant oder in Tracht mit viel Vorfreude über den See angereist ist und für die Darbietung viel Beifall spendet. Zum Abschied taucht die Natur den Abendhimmel als Zugabe in ein feurig glühendes Abendrot.

O-Ton, Kulturmagazin, 21.07.2017


... Enoch zu Guttenberg schlägt das Publikum in Herrenchiemsee mit Bach und Mozart in Bann. (…) Wenn Enoch zu Guttenberg, wie nun in diesem Jahr, die Johannespassion in den Mittelpunkt der Festspiele stellt, darf man allerdings sicher sein, sie in einer Weise zu erleben, wie man sie heute kaum einmal zu hören bekommt. (…)  er muss vorher schon gespürt haben, dass nur die Klänge eines Götterlieblings imstande wären, die barocke Gemeinde aus der ästhetisch-theologischen Erschütterung in die Realität zurückzuholen. Und so erfuhr die geneigte Zuhörerschaft anderntags eine Wiederbelebung mit Mozarts unvollendeter c-Moll-Messe KV 427 in der berückenden Akustik des Spiegelsaals im Schloss Herrenchiemsee, dargeboten von einem inspiriert musizierendem Orchester, der ebenso singenden Chorgemeinschaft und einem Solistenquartett…

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.07.2017


… Den Festspielen ist es nun gelungen, einen besonderen barocken Abend mit der Ausnahmekünstlerin Julia Lezhneva und dem Countertenor Max Emanuel Cencic mit Werken von Georg Friedrich Händel, dem in Vergessenheit geratenen Münchner Komponisten Johann Adolph Hasse und als Höhepunkt des Abends, dem Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi zu veranstalten. (…) Verzaubert ergriffen lauscht das Publikum dieser schnörkellosen, stilvollen Interpretation ohne jegliche Effekthascherei. Bedächtige Stille am Ende bevor ein tosender Applaus die Stimmung bricht.

O-Ton, Kulturmagazin, 24.07.2017


… Wer hätte das gedacht: Es werden Bachkantaten gesungen – und die Zuhörer sind vergnügt, schmunzeln, lachen sogar hellauf und spenden reichlich Zwischenapplaus für die Arien ! Geschafft hat das Enoch zu Guttenberg mit dem Orchester und Kammerchor der Klangverwaltung im Spiegelsaal

Oberbayerisches Volksblatt, 27.07.2017


… kaum ein Kammermusikensemble besitzt eine so hohe, ausbalancierte Klangkultur, eine solche Hingabe an die Musik und eine derart überragende technische Perfektion. Im unvollendeten Treppenhaus spielten die vier Musiker des Minguet-Quartett Werke von Bach, Mozart und Beethoven…

Oberbayerisches Volksblatt, 29.07.2017


… In einzigartiger Weise gelingt es dem Intendanten und herausragenden Dirigenten Enoch zu Guttenberg mit dem von ihm so maßgeblich geformten Chor sowie dem galant und präzise agiernden Orchesterapparat der KlangVerwaltung, im Rahmen der imposanten Festspiele auf Herrenchiemsee, mit einer wundervoll angelegten Darbietung von Mozarts c-Moll-Messe und Bachs Magnificat zu beeindrucken. (…) Denn genau durch diese brillant und in höchster Intensität dargebotenen Werke wird dieser bemerkenswerte und markante Ort zum Zentrum eines mehrdimensionalen Erlebens das wirklich unvergleichbar erscheint.

Kulturkanal Ingolstadt, 02.08.2017

 

 

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