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Herrenchiemsee Festpiele

Ljubka Biagioni zu Guttenberg

Ljubka Biagioni, Dirigentin

Die Siegerin (2002) des von der Europäischen Union ausgerichteten, internationalen Dirigenten-Wettbewerbs „Franco Capuana“, wurde als Tochter eines italienischen Politikers in Rom geboren. Nach dem Abschluss des humanistischen Gymnasiums und intensivem Klavierunterricht erhielt sie ein Stipendium an der Musikakademie von Sofia, die sie, neben einer Ausbildung in Musiktheorie, als Chor- und Orchesterdirigentin mit Auszeichnung absolvierte.

Nach ihrem Diplom führten sie weitere Studien in Varna, Bulgarien zu Karl Österreicher, an die Accademia di Santa Cecilia in Rom zu Norbert Balatsch und Leonard Bernstein sowie an die Accademia Musicale Chigiana in Siena zu Ferdinand Leitner und Valery Gergiev. Von besonderer Bedeutung für ihre Laufbahn wurde 1997 schließlich die Arbeit mit Ilya Musin und Valery Gergiev in Rotterdam.

Während eines zusätzlichen Studiums der Philosophie in Rom wirkte Ljubka Biagioni als assistierende Dirigentin in zahlreichen Produktionen mit; darunter in der Tokio Suntory Hall, der Arena di Verona, bei den Salzburger Festspielen, in Florenz, Genua, Berlin, Neapel, Athen, Parma, Mailand und Garmisch. Das Repertoire, das sie sich dabei erwarb, reicht von Mozart, Bellini und Rossini über Verdi und Wagner bis Richard Strauss.

Nach einem Wettbewerbs-Erfolg beim Wiener Kammerorchester gestaltete sie 1996 mit dem Ensemble eine Österreich-Tournee, die mit einem Auftritt im Wiener Konzerthaus abschloss. Im selben Jahr dirigierte sie zum ersten Mal Puccinis „Manon Lescaut“ in Lucca, Pisa und Viareggio. Zugleich erarbeitete sie eine aufwändige Produktion von Mozarts „Don Giovanni“ mit Ruggero Raimondi im Megaron Musiki in Athen.

In der Saison 1996/97 wurde sie als Erste Gastdirigentin zum Orchestra Filarmonica Marchigiana berufen, mit dem sie zahlreiche Konzerte in ganz Italien bestritt. 1997 konzertierte sie in Dänemark mit dem Aarhus Symphony Orchestra sowie in Griechenland im Rahmen einer ausgedehnten Tournee mit dem Orchester „La Camerata“.

Bei den Herrenchiemsee Festspielen 2007 begann sie mit G.Verdis "La Traviata" eine Opernreihe mit  halb-szenischen Aufführung mit eigener Regie und Inszenierung zu dirigieren, die sie 2008 mit "Nabucco" mit Paolo Gavanelli in der Titelpartie fortführte, und in der 2009 zwei vielbeachtete und hochgelobte Aufführungen der "Cavalleria Rusticana" folgten. Die mittlerweile sehr gefragte und gefeierte Reihe wurde bei den Festspielen 2010 mit zwei Aufführungen von Verdis "Rigoletto" und 2011 mit "Falstaff" fortgesetzt. Wobei der besondere Charakter der Opern, durch die von Ljubka Biagioni geschaffene Einheit von Regie, Bühnenbild und Kostümen bei Publikum und Presse stets zu großer Begeisterung führte.
Seit Januar 2010 ist Ljubka Biagioni First Guest Conductor beim Sofia Philharmonic Orchestra und beim National Philharmonic Choir "Svetoslav Obretenov", Sofia. Die Position als "Staatlicher Dirigent" wurde ihr 2012 für eben diese Ensembles zugesprochen.

Zusammenarbeit mit Orchestern

Wiener Kammerorchester
Orchestra dell´ Arena di Verona
Orchestra I Solisti Fiorentini
Orchestra Sinfonica Arturo Toscanini
Orchestra La Camerata Athen
Orchestra del Teatro del Giglio - Lucca
Orchestra Sinfonica di Arhus – Dänemark
Orchestra Filarmonica Marchigiana
Orchestra Pro Arte Marche
Orchestra dei Pomeriggi musicali di Milano
Orchestra Sinfonica di Adana – Türkei
Sinfonia Varsovia - Warschau
Hofer Symphoniker
Cappella Istropolitana – Bratislava
Prager Kammerorchester
Münchner Rundfunkorchester
SOFIA PHILHARMONIC

Zusammenarbeit mit Chören

Tschechischer Philharmonischer Chor, Brünn
Bulgarischer Nationalchor “Svetoslav Obretenov”
Männerchor der KlangVerwaltung
Kammerchor München
Chor der Arena di Verona
Coro dell´opera di Lucca

 

Übersicht Künstler

 

 

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