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Herrenchiemsee Festpiele



Vadim Gluzman

Als Musiker mit großer Tiefe, Virtuosität und technischer Brillanz hat sich der israelische Geiger Vadim Gluzman den Rang eines der bemerkenswertesten und vielseitigsten Künstler unserer Zeit erworben. Von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert, tritt er als Solist oder als Duopartner mit seiner Frau, der Pianistin Angela Yoffe, in den USA, Kanada, Europa, Russland, Japan, Korea und Australien auf.

In der Ukraine geboren, begann Vadim Gluzman im Alter von sieben Jahren mit dem Violinspiel. Bereits vor seinem Umzug nach Israel im Jahr 1990 studierte er bei ZakharBron und später bei YairKless in Tel-Aviv. In den USA studierte er bei Arkady Fomin und an der Juilliard School bei Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Als 16jähriger hatte Vadim Gluzman die Möglichkeit Isaac Stern vorzuspielen, eine Begegnung, aus der eine wunderbare Freundschaft entstand. Isaac Stern hatte als Musiker und Mensch einen großen Einfluss auf ihn und Vadim Gluzman genoss das Privileg, bereits in sehr jungen Jahren mit ihm in Israel und den USA zu arbeiten.

1994 gewann Vadim Gluzman den prestigevollen Henryk SzeryngFoundationCareer Award. Er spielt die einzigartige "ex Leopold Auer"-Stradivari, eine großzügige Dauerleihgabe der Stradivari-Gesellschaft von Chicago. Über Gluzmans sensationelles Debüt mit dem Detroit Symphony Orchestra unter Leitung von NeemeJärvi schrieb die Detroit Times: „In Gluzmans Händen spricht die Stradivari nicht, sie verkündet, singt, seufzt, lacht.“

Er arbeitete mit bedeutenden Dirigenten, darunter Yehudi Menuhin, James de Priest, Claus Peter Flor, James Judd, Marek Janowski, Dmitrij Kitajenko, Eri Klas, Jesus Lopez-Cobos, Peter Oundjia, Paavo und NeemeJärvi, Itzak Perlman, TuganSokhiev, VassilySinaisky und Mikhail Jurowsky.

Vadim Gluzman spielt u.a. mit den Symphonieorchestern von Chicago, San Francisco, Houston, und Seattle, den Münchner und Dresdener Philharmonikern, dem ResidentieOrkest Den Haag, dem Bergen, London und Israel Philharmonic Orchestra, dem Franz Liszt Kammerorchester Budapest, dem Mahler Chamber Orchestra sowie dem DSO Berlin, den Radiosymphonieorchestern Berlin, Köln, Stuttgart und Helsinki und dem OrchestrePhilharmonique du Luxembourg.

Auch ist er regelmäßiger Gast bei den wichtigen Festivals, u.a. Verbier, Ravinia, Lockenhaus, Pablo Casals, Colmar, Jerusalem, Schwetzingen, Schleswig-Holstein und Festival Radio France.

Er nimmt exlusiv für das schwedische Label BIS auf. Die erste Veröffentlichung mit Lera Auerbachs „24 Präludien für Geige und Klavier“ (geschrieben für Vadim Gluzman und Angela Yoffe) erntete großes Lob der Kritiker wie auch die zweite Einspielung mit Werken von Pärt, Schnittke, Kancheli und Vasks. Auf einer dritten CD, die im Frühling 2006 erschienen ist, sind neben Musik von Lera Auerbach auch die Sonate für Klavier und Violine von Schostakowitsch und eine Bearbeitung seiner ersten Jazz-Suite zu hören. Seine neueste, von der Kritik in höchsten Maße gelobte, Einspielung erschien im Januar 2008 mit den Violinkonzerten von Tschaikowsky und Glasunov mit dem Bergen Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Andrew Litton. Ihr folgen die bereits aufgenommenen Konzerte von Barber und Bernstein mit dem OrquestraSinfonica do Estado de São Paulo unter John Neschling.

 

 

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