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Herrenchiemsee Festpiele



Terry Wey, Countertenor

Terry Wey wurde 1985 in eine Schweizer-Amerikanische Musikerfamilie geboren und erhielt seine Gesangsausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben bei Silvija V. Purchar sowie später bei Kurt Equiluz und Christine Schwarz an der Konservatorium Wien Privatuniversität, an welcher er auch Klavier-Konzertfach studierte. Über erste Auftritte mit dem Clemencic Consort unter René Clemencic 2003 fand der junge Preisträger mehrerer Wettbewerbe (u.a. MIGROS-Genossenschaftsbund Zürich, Kärntner-Sparkasse Wörthersee Musikstipendium) rasch Anschluss an die internationale Konzert- und Opernszene. Unter Dirigenten wie William Christie, Thomas Hengelbrock, Marc Minkowski, Konrad Junghänel oder Michael Hofstetter, mit Originalklangorchestern wie dem Balthasar-Neumann-Ensemble, Les Arts Florissants oder Les Musiciens du Louvre Grenoble war er bei bedeutenden Festivals und Konzertsälen zu Gast, u.a. im Musikverein Wien, Barbican Centre London, Concertgebouw Amsterdam, Festspielhaus Baden-Baden, Lincoln Center New York, Schwetzinger Festspiele, Händelfestspiele Halle, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Bregenzer Festspiele oder Styriarte Graz.

Auf der Bühne interpretierte der Countertenor so unterschiedliche Rollen wie Oberon (Britten: A Midsummer Night’s Dream), Rinaldo (Händel: Rinaldo), Andronico (Legrenzi: Il Giustino), Roma & Religione (Landi: Il Sant’Alessio) oder Ruggiero (Vivaldi: Orlando Furioso) an Häusern wie dem Teatro Real Madrid, Opernhaus Bonn, Staatsoper Stuttgart oder Théâtre des Champs-Elysées Paris und arbeitete u.a. mit den Regisseuren Nicolas Brieger, Pier Luigi Pizzi und Benjamin Lazar. Bisherige Höhepunkte bildeten seine umjubelte Interpretation der männlichen Hauptrolle in Händels "Partenope" am Theater an der Wien an der Seite von Christine Schäfer (Christophe Rousset / Pierre Audi, 2009), Jommellis "Betulia Liberata" bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2010 unter Riccardo Muti in der Felsenreitschule Salzburg, sowie die Rolle des Arsamenes in Stefan Herheims gefeierter Inszenierung von Händels "Xerxes" an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (2013).

Daneben führte seine Liebe zur Renaissancemusik zur Gründung des Vokalensembles Cinquecento sowie zu Auftritten mit führenden Ensembles wie dem Huelgas Ensemble, Gesualdo Consort Amsterdam oder Weser-Renaissance. Seine Diskografie umfasst neben sieben CDs von Cinquecento (hyperion) auch Gesamtaufnahmen von Albinonis "Il Nascimento dell’Aurora" (oehms classics), Händels "Israel in Egypt" (Carus) und "Faramondo" (Virgin classics), sowie Bachs H-Moll-Messe unter Marc Minkowski (naïve) und Pergolesis "Stabat Mater" mit dem Counter-Kollegen Valer
Barna-Sabadus (Oehms).

 

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