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Herrenchiemsee Festpiele

Renée Morloc

Renée Morloc erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Stuttgart und am Mozarteum Salzburg.

Ihr Operndébut gab die Altistin am Nationaltheater Mannheim als Erda/Siegfried. Von 1992-96 war sie im Festengagement an der Staatsoper Hannover, seit 1996 gehört sie dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf an.

Ihr Repertoire umfasst in erster Linie die dramatischen Alt-Partien Wagners und Verdis. So sang sie Quickly und Amneris , in mehreren Neuproduktionen Ulrica und Azucena (Hannover,Düsseldorf), wie auch Brangäne. Insbesondere Wagners "Ring"-Partien Fricka (Walküre), Waltraute (Götterdämmerung), die beiden Erdas (Rheingold, Siegfried) singt Morloc seit Beginn ihrer Karriere. Zu ihren wichtigsten Partien zählen neben den Wagner-Partien die Amme/ Frau ohne Schatten und Klytämnestra/Elektra von Richard Strauss, mit denen sie in verschiedenen Neuproduktionen Furore gemacht hat. So als Klytämnestra in der Stuttgarter Neuproduktion - von Peter Konwitschny oder in Falk Richters Frankfurter Regie, ebenso in der Düsseldorfer Neuinszenierung von Stein Winge. Im Oktober 2008 hatte die Altistin einen von der Presse umjubelten Erfolg als Amme in der "Frau ohne Schatten" Neuproduktion von Guy Joosten.

Zahlreiche Gastspiele und Opernproduktionen führten Renée Morloc z.B. an die Dt. Oper Berlin, an die Hamburgische Staatsoper, Staatsoper München, Semperoper Dresden, Oper Frankfurt, Stuttgart, Brüssel, zu den Wiesbadener Maifestspielen, an die Helsinki National Opera, Nationaltheater Prag, Madrid, Catania, Tokyo (Bunka Kaikan) und an zahlreiche weitere europäische Opernhäuser.

2007 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Larina/0negin unter Ltg. von Daniel Barenboim, in der Regie von Andrea Breth.

Ihr umfangreiches Konzertrepertoire, mit dem sie weltweit gastiert und regelmäßig bei vielen internationalen Festivals auftritt, umfasst im Schwerpunkt die vokalen Orchesterwerke Gustav Mahlers, die sie mit Orchestern wie DSO Berlin, der Czechischen Philharmonie, Helsinki Philharmonic Orchestra, Petersburger Philharmoniker, verschiedenen großen spanischen Orchestern, Orquesta sinfoníca Juvenil de Venezuela und mit zahlreichen Orchestern verschiedener Rundfunkanstalten aufgeführt hat. Ein großes Repertoire an oratorischen Werken führt die Sängerin um die Welt, wobei das Verdi Requiem hervorzuheben ist. Orchesterwerke wie die selten gespielte "Jeremiah"-Symphony von Leonard Bernstein gehört ebenso ins Repertoire wie Edward Elgar's "Dream of Gerontius" sowie zahlreiche Aufführungen zeitgenössischer Musik. Renée Morloc erhielt jüngst eine Einladung nach Caracas/Venezuela für ihre erste Masterclass, im Zusammenhang mit einer Konzertproduktion des Verdi Requiems unter Ltg. von Helmut Rilling.

Rundfunk-/Fernseh- und Film-Produktionen, CD-Einspielungen und - Produktionen.

Seit dem Wintersemester 2008/09 ist Renée Morloc Professorin an der Staatlichen Hochschule f. Musik u. Darstellende Kunst Stuttgart.

 

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