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Herrenchiemsee Festpiele

Alfred Reiter, Bass

Gebürtig aus Augsburg, studierte Alfred Reiter, nach abgeschlossenem Kirchenmusikstudium, Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik in München. Bereits 1993 erhielt er den 1. Preis beim Wettbewerb der Strauss-Gesellschaft München. Im selben Jahr wurde er Ensemblemitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo er unter anderem von Astrid Varnay unterrichtet wurde. Daneben studierte er privat bei Hans Hotter.

Nach abgeschlossenen Studien folgten Engagements in Wiesbaden und Nürnberg, wo er u.a. als Sarastro, Colline/La Boheme, Sparafucile/Rigoletto, Fafner/Das Rheingold, Seneca/L'incoronazione di Poppea, Rocco/Fidelio und Veit Pogner/Die Meistersinger zu hören war. Unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli, Christoph Eschenbach und Christan Thielemann sang Alfred Reiter bei den Bayreuther Festspielen den Titurel in Parsifal und debütierte mit dieser Partie auch unter Simon Rattle in London und an der Wiener Staatsoper. Weitere Gastspiele umfassten Seneca in Stuttgart, Fafner/Das Rheingold an der Wiener Staatsoper und unter Simon Rattle in Aix-en-Provence und Salzburg sowie Fafner/Siegfried in Genf und Cleveland.

2002 gab der Künstler mit Timur/Turandot unter Donald Runnicles sein US Operndebüt (San Francisco) und 2003 debütierte Alfred Reiter mit sehr grossem Erfolg als Gurnemanz in Cardiff. Mit dieser Partie folgten Gastspiele 2004 in Genf und 2006 in Leipzig. 2004 folgte sein Rollendebüt Hunding in Brüssel, Budapest, London, Paris und Valencia sowie 2005 König Marke in Genf, 2006 in Cardiff und 2009 in Köln.

Darüber hinaus sang er Rocco in Fidelio und Rocco in Leonore in Rom und Bologna, Commendatore/Don Giovanni in Madrid, Daland/Der fliegende Holländer in Brüssel, Tomasso/Tiefland in Barcelona, sowie Fafner/Siegfried in Aix-en-Provence.

Eine zentrale Partie seines Repertoires bildete bisher Sarastro, den er weltweit an allen wichtigen internationalen Opernhäusern und Festivals interpretiert hat. Als kleine Auswahl seien nur Berlin, München, Wien, Paris, London, Lissabon, Genf, Brüssel, Los Angeles, Tokyo, die Salzburger Festspiele und das Glyndebourne Opera Festival genannt.

Konzertverpflichtungen führten Alfred Reiter mit Christoph Eschenbach nach Hamburg und London, mit Wolfgang Sawallisch nach New York und Philadelphia, mit Jeffrey Tate nach Berlin, mit Frans Brüggen und Howard Griffiths nach Zürich, mit Ivor Bolton nach Salzburg, mit Stefan Soltesz nach London, mit Franz Welser-Möst nach München und mit Christoph von Dohnanyi nach Los Angeles, mit Philippe Herreweghe nach Luzern, Berlin, Utrecht, Amsterdam, Brüssel, mit Michael Gielen und Ingo Metzmacher nach Berlin und mit Ulf Schirmer nach München.

 

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