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Herrenchiemsee Festpiele



Susanne Bernhard, Sopran

Die aus München stammende Sopranistin Susanne Bernhard begann 1995 mit dem Gesangstudium an der Hochschule für Musik und Theater in München. Sie erhielt Unterricht bei Angelica Vogel, bei Prof. Helmut Deutsch (Liedklasse), sowie privaten Unterricht bei Prof. Ks. Jan-Hendrik Rootering und Dietrich Schneider. Derzeit arbeitet sie mit Carol Byers in Wien und Richard Trimborn in München. Während ihres Studiums war sie an zahlreichen Produktionen der Bayerischen Theaterakademie beteiligt. 1997 debütierte sie als Susanna in Mozarts Le Nozze di Figaro im Prinzregententheater München.

Bereits als 23-jährige wurde sie im Jahr 2000 Ensemblemitglied am Opernhaus der Landeshauptstadt Kiel. Dort war sie in zahlreichen Rollen zu erleben, beispielsweise als Eliza in My Fair Lady, Lisa in Schrekers Christophorus und Violetta in Verdis La Traviata. Im Mai 2008 debütierte sie an der Oper Frankfurt in der Partie der Violetta in La Traviata, im März d. J. an der Dresdener Semperoper in der Partie der Isotta in R. Strauss' Schweigsamer Frau .

Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin widmet sich Susanne Bernhard vor allem dem Lied- und Konzertgesang. Ihre vielfältigen Engagements auf diesem Gebiet führten sie unter anderem zum Sinfonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks (Peter Dijkstra), der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Ensemble Ader Paris, der Neuen Hofkapelle München (Christoph Hammer), dem Georgischen Kammerorchester (Markus Poschner), dem Russian National Orchestra, den Ludwigsburger Schlossfestspielen (Prof. Gönnenwein), der Stuttgarter Bachakademie (Helmuth Rilling), den Petersburger Philharmonikern, der Chorgemeinschaft Neubeuern (Enoch zu Guttenberg), zum Rheingau Musik Festival, den Bremer Philharmonikern, der Camerata Salzburg, den Augsburger Philharmonikern, dem Saarländischen Rundfunk (Stanislaw Skrowaczewski), dem polnischen Radio-Sinfonieorchester sowie dem Osaka Philharmonic Orchestra unter Eiji Oue. Im Rahmen des Warschauer Beethovenfestes war sie in der weiblichen Hauptrolle der wiederentdeckten Oper von Louis Spohr "Der Berggeist" zu erleben. Unter Semyon Bychkov debütierte sie beim WDR Sinfonieorchester, wo sie im Herbst 2010 in der Henze-Fassung von Monteverdis "Il ritorno di Ulisse in patria" in drei Partien zu hören war. Anschließende konzertante Aufführungen von Joseph Mysliveceks Oper Medonte mit Susanne Bernhard in der Rolle des Arsace gemeinsam mit dem Barockorchester L'arte del mondo unter Werner Ehrhardt sind für das Label harmonia mundi France aufgenommen worden.

Bei den Internationalen Festspielen Herrenchiemsee ist sie regelmäßiger Gast (Abigail/Nabucco; Beethovens Missa solemnis oder mit Strauss' Vier letzten Liedern), so auch 2011 als Nanetta in den konzertanten Aufführungen von Verdis Falstaff. Weitere Engagements führten sie mit Beethovens 9. Sinfonie zum Orchestra sinfonica do estado di Sao Paulo und zum Osaka Philharmonic Orchestra, mit Brittens War Requiem zum Zürcher Tonhalleorchester und mit Verdis Messa da requiem zum Gstaad Festival sowie 2012 zu den Bamberger Symphonikern.

Zahlreiche Fernseh-und Rundfunkaufzeichnungen sowie CD-Aufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen. Zuletzt erschien eine Aufnahme mit geistlichen Liedern und Arien (Oehms) sowie eine von der Presse enthusiastisch gefeierte Aufnahme von Beethovens Missa solemnis unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg (Farao).

 

Übersicht Künstler

 

 

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