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Herrenchiemsee Festpiele



Olivia Vermeulen, Mezzosopran

Die junge Mezzosopranistin Olivia Vermeulen hat sich in den letzten Jahren als vielseitige Solistin auf internationaler Ebene etabliert.

So wird sie in 2016 ihr Debüt an der Berliner Staatsoper in der Hauptrolle des Turno in der Barockoper ‘Amor vien dal destino’ von Agostino Steffani unter René Jacobs geben.

Für ihr Debüt 2012 am Concertgebouw Amsterdam mit der Radio Kamer Filharmonie unter Michael Schønwandt wurde sie von Presse und Publikum gefeiert. Ein weiteres erfolgreiches Debut folgte 2013 an der Nederlandse Opera in Amsterdam als Smeraldine in ‘Die Liebe zu den drei Orangen’ unter der musikalischen Leitung von Tomáš Netopil.

Engagements der Spielzeiten 2014/15 – 2015/16 beinhalten unter anderem die Zweite Dame in Mozarts ‘Zauberflöte’ unter Iván Fischer beim Budapest Festival mit anschließender Tournee an renommierte Orte wie das Concertgebouw Amsterdam und den Lincoln Center New York; ihr Rollendebüt als Annio in Mozarts 'La clemenza di Tito' unter Christopher Moulds 2015 in Moskau; im selben Jahr eine Japan-Tournee unter Masaaki Suzuki mit J. S. Bachs ‘Matthäuspassion’; eine CD-Aufnahme von Mozarts c-moll Messe; ihre Rückkehr nach Amsterdam an das Concertgebouw im Dezember 2014 für das ‘Weihnachtsoratorium’ mit der Akademie für alte Musik Berlin und im Mai 2015 für einen Liederabend; Bachs ‘Weihnachtsoratorium’ in Konzerten mit Helmuth Rilling sowie mit Enoch zu Guttenberg in der Philharmonie am Gasteig in München 2014 und 2015.

In der Spielzeit 2013/14 sang sie unter anderem Cherubino in 'Le nozze di Figaro' in einer Produktion des Festival Aix-en-Provence an der Opéra de Dijon und Saint-Étienne unter Jonathan Cohen. Im Herbst 2014 gastierte sie in derselben Produktion unter Andreas Spering in Bahrain.

Bei den Händelfestspielen Karlsruhe, im Concertgebouw Amsterdam und in Den Haag war sie mit großem Erfolg als Almirena in der Händel-Oper ‘Rinaldo’ mit der Lautten Compagney Berlin zu hören. Mit diesem Ensemble spielte sie auch eine Solo-CD mit Arien des italienischen Barock ein, die bei Sony/BMG erscheinen wird.

Als Konzertsolistin war die Mezzosopranistin 2013 unter Frans Brüggen im Concertgebouw Amsterdam und unter Iván Fischer mit Dvorák-Werken im Konzerthaus Berlin zu hören. Des weiteren sang sie J.S. Bachs ‘Weihnachtsoratorium’ mit Hansjörg Albrecht sowie in 2014 die ‘Matthäuspassion’ in der Philharmonie am Gasteig in München mit Enoch zu Guttenberg. Sie gastiert regelmäßig beim renommierten Kissinger Sommer, wo sie unter anderem Lieder von W. Rihm uraufführte, sowie bei den Herrenchiemsee Festspielen. Sie war beim Rheingau Musik Festival, dem Festival RheinVokal, dem Musikfest Stuttgart, den Händelfestspielen Halle, den Münchner Opernfestspielen mit Wesendonck-Liedern in der Urlesung von E. Jelineks ‘Rein Gold’ (Regie: Nicolas Stemann) sowie in Konzerten des Bayrischen Rundfunks zu hören. Mit der Musikfabrik Köln unter Peter Eötvös gastierte sie in der Berliner Philharmonie im Rahmen des Musikfestes Berlin und sang auf internationalen Konzertpodien bereits unter Masaaki Suzuki, Philippe Herreweghe, Andrea Marcon, Andrew Parrott, Reinhard Goebel, Michael Schønwandt und Andreas Spering. Wichtige Impulse in Konzert und Oper erhielt sie auch durch die Zusammenarbeit mit Alessandro de Marchi, Michael Sanderling, Konrad Junghänel, Emilio Pomarico und Christoph Spering.

Ihren Karrierestart im Bereich der Oper machte sie 2008 – 2010 im Studio der Komischen Oper Berlin, wo sie bereits im regulären Spielplan des Hauses in tragenden Mozart-Rollen wie Cherubino (Regie: Barry Kosky) und Zerlina zu erleben war. Daneben sang sie Daphnis in ‘Pique Dame’, Phénice in Glucks ‘Armida’ (Regie: Calixto Bieto) sowie Mastrilla in Offenbachs ‘La Périchole’ (3Sat TV Direktübertragung).

Darauffolgend gastierte sie auf Einladung von Vladimir Jurowski am Bolschoi Theater in Moskau zur Saisoneröffnung 2010/11 als L’Enfant in konzertanter Aufführung der Ravel-Oper L’Enfant et les Sortiléges’. Weitere tragende Partien ihres Repertoires sind unter anderem Ariodante ('Ariodante'), Hänsel ('Hänsel und Gretel'), Ramiro ('La finta Giardiniera'), Idamante ('Idomeneo') und die Titelpartie in 'La Cenerentola'.
Unter Marek Janowski war sie als Blumenmädchen in der konzertanten ‘Parsifal’- Produktion des RSB Rundfunkorchesters in der Philharmonie Berlin und unter Lothar Zagrosek in der Kraus-Oper ‘Aeneas in Carthago’ im Konzerthaus Berlin zu Gast.

Sie studierte Gesang zunächst in Detmold bei Mechtild Böhme und schloss 2007 ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin bei Julie Kaufmann ab. Zudem besuchte sie Liedklassen von Wolfram Rieger und Axel Bauni sowie Meisterkurse bei Andreas Scholl, Thomas Quasthoff, René Jacobs, Dietrich Fischer-Dieskau und Irwin Gage.

Olivia Vermeulen gewann den internationalen Liedwettbewerb des Bayerischen Rundfunks ‘La Voce’ in 2008. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Einspielungen dokumentieren die Arbeit der vielseitigen Sängerin.

 

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