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Herrenchiemsee Festpiele

Franz Xaver Schlecht

Franz Xaver Schlecht - Bariton

stammt aus Oberpeiching und war Mitglied der Bayerischen Singakademie, bevor er 2003 in Augsburg sein Gesangstudium bei Jan Hammar an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg aufnahm. Seine sängerische Ausbildung setzte er in der Gesangsklasse von Prof. Hans-Joachim Beyer an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig fort, wo er 2009 mit dem Diplom abschloss. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium bei Prof. Leandra Overmann an der Hochschule für Musik Würzburg. Wichtige Impulse erhielt Franz Xaver Schlecht durch Meisterkurse bei Simon Estes und Ks. Franz Grundheber, seit 2010 wird der junge Bariton von Maria Janina Hake in München betreut.

Bereits während des Studiums debütierte Franz Xaver Schlecht als Haly in Rossinis L'italiana in Algeri an den Stadttheatern Augsburg und Ingolstadt. Weitere Gastengagements führten ihn u.a. als Figaro in einer Kinderversion von Mozarts Le nozze di Figaro an die Oper Leipzig und an das Mainfranken Theater Würzburg, wo er als als Silvano in Verdis Un ballo in maschera debütierte. Mit der Partie des Vershinin in Tri Sestri von Peter Eötvös debütierte er 2011 in einer Inszenierung von Rosamund Gilmore und unter der musikalischen Leitung von Julien Salemkour an der Berliner Staatsoper im Schillertheater. 2012 verkörperte Franz Xaver Schlecht am Theater der Stadt Heidelberg die Partie des Professor Walter Spieß in der Uraufführung der von Irene Dische und Elfride Jelinek erarbeiteten Schubert-Bearbeitung Der tausendjährige Posten oder der Germanist, inszeniert von Andrea Schwalbach und unter der musikalischen Leitung von Dietger Holm.

Neben den Opernpartien wie Conte Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro, Dandini in Rossinis La Cenerentola oder der Titelpartie in L'Orfeo von Claudio Monteverdi erarbeitete sich Franz Xaver Schlecht eigene Lieder- und Arienprogramme und trat mit freien Ensembles auf. Im Carl-Orff-Saal des Münchner Gasteigs war er 2013 in der Regie von Hector Guedes und dem Anderen Opernsensemble als Hauptdarsteller der Operncollage Orpheus zu erleben. Im Sommer 2014 war er als Prinz Albert in Rieke Reinigers Der Raub des Prinzen Hugo bei den Schlossfestspielen Sondershausen zu Gast. Im September 2014 gab er sein Partiendebüt als Don Alfonso in einer vielbeachteten Produktion von Mozarts Così fan tutte am Theaterhaus Stuttgart; diese Inszenierung wurde im Februar 2015 auch am Berliner Radialsystem gezeigt. An der Deutschen Oper Berlin debütierte der Bariton im Mai 2015 in Hoffmann von Offenbach / Champert, bei den Thüringer Festspielen Sondershausen war er als Morales in Carmen und erneut als Prinz Albert in Der Raub des Prinzen Hugo zu erleben. Im Rahmen der Domstufen-Festspiele des Theaters Erfurt debütierte Franz Xaver Schlecht mit der Partie des Kilian in der Neuinszenierung von Der Freischütz. Mit der Titeplartie von Monteverdis Il ritorno d'Ulisse in patria debütierte er im Herbst 2015 im Konzertsaals der Haute Ecole de Musique in Lausanne. An der Deutschen Oper Berlin wird er im Januar 2016 als Cappadocier in der Neuinszenierung von Salome gastieren.

Franz Xaver Schlecht verfügt über ein breites Konzertrepertoire, zu welchem u.a. Bachs Johannes-Passion und Matthäus-Passion, der Elias von F. Mendelssohn-Bartholdy oder Orffs Carmina Burana sowie eigene Lieder- und Arienprogramme zählen. Bachs Johannes-Passion sang er nicht nur in Konzerten, sondern auch in einer szenischen Version in München, Weills Mahagonny Songspiel und das Berliner Requiem am Theater Augsburg. Mit den Münchner Symphonikern gastierte Franz Xaver Schlecht 2012/2013 im Prinzregententheater München sowie in der Philharmonie am Gasteig, am Theater Heidelberg war er für eine Tanztheateradaption von Gabriel Faurés Requiem verpflichtet. Zu seinen Konzertengagements der Saison 2014/2015 zählen u.a. Rossinis Petite Messe Solennelle, Ein Deutsches Requiem von Brahms, das Requiem von Giuseppe Verdi und das Liedprogramm In Schuhen Anderer – Gesungene Bekenntnisse, das in einer szenischen Version von Rike Reiniger Lieder von Johann Peter Gampl und Antal Doráti enthält.

 

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