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Herrenchiemsee Festpiele

Geschichte

Seit 2000 ist Enoch zu Guttenberg Intendant und künstlerischer Leiter des internationalen Musikfestivals "Herrenchiemsee - Festspiele am Hof Ludwigs II.". Die jährlich im Sommer stattfindenden Festspiele folgen einer inhaltlich stringenten Konzeption, die ihre Legitimation aus dem Ort - dem Schloss Herrenchiemsee - sowie aus der Ambivalenz der Persönlichkeit des Bayernkönigs Ludwig II. bezieht. Die ersten Festspiele Herrenchiemsee fanden im Jahr 2000 als Bachfest zu Johann Sebastian Bachs 250. Todestag statt. Im folgenden Jahr widmete man sich dem Wechselspiel zwischen Natur und Kunst, zwischen scheinbar naivem Volkston und höchst artifizieller Meisterschaft. 2002 thematisierte Guttenberg mit "Leiden an Wagner" die Polarisierung in der Musikwelt ab 1850, als Komponieren zeitweise nur noch in Anhängerschaft oder Opposition zu Richard Wagner möglich war. 2003 wurden Werke aufgeführt, die "zwischen Ländern und Zeiten" oszillieren. 2004 beschäftigte sich mit "Musik im Einklang und im Widerstreit mit ihrer Epoche", 2005 mit "Den Künstlichen Paradiesen - Traumlandschaften der Musik", 2006 mit "Mozart-Linien", 2007 mit "Maskulin - Feminin", 2008 "Zeitenwende", 2009 "Stilleben. Nature morte", 2010 "Sonnenkönige und Schattenreiche" und 2011 "Zurück zur Zukunft". Unter dem Motto "Die Musik der Worte" widmeten sich die Festspiele 2012 dem Verhältnis von Literatur und Musik, der Verbindung von Poesie und Klang.

 

 

Internationale Herrenchiemsee Festspiele gemeinnützige GmbH
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